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Renovieranstriche/Holzschutz
RÖFIX - Renovieren mit Stil

Renovieranstriche/Holzschutz
Renovieranstriche/Holzschutz
 
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„Die Menschheit folgt der Erde. Die Erde folgt dem Himmel. Der Himmel folgt dem Weg. Der Weg folgt der Natur.“ Lao Tse.
Die Baubiologie befasst sich mit den positiven sowie den negativen Wirkungen der gebauten Umwelt auf den Menschen. Die Verwendung gesundheits- und umweltverträglicher Baustoffe ist ein wesentlicher Aspekt des immer mehr an Bedeutung gewinnenden Bereiches „Ökologisches Bauen”. Als ökologisch kann ein Baustoff bezeichnet werden, welcher mit einem minimalen Energieaufwand herzustellen ist, keine begrenzten Ressourcen verbraucht, keine gesundheitsschädlichen Inhaltsstoffe besitzt und mit möglichst geringem Aufwand wiederverwendet oder umweltschonend entsorgt werden kann.
In die Jahre gekommene oder einfach optisch unattraktive Putzfassaden stören den heutigen ästhetischen Anspruch. In den seltesten Fällen reicht aber ein einfacher Neuanstrich der Fassade nicht aus. Der Wunsch nach Instandsetzung alter Fassaden kann vielfältige Ursachen haben. Sollen neben der optischen Erneuerung der Fassade auch kleinere Risse saniert werden, oder eine neue Strukturgebung gewünscht sein, empfehlen wir die Instandsetzung der Fassade mit dem System: RÖFIX Renostar/ SiSi-Putz.
Wenn die bestehende Fassade den heutigen Wärmeschutzanforderungen nicht mehr genügt, ist eine „thermische Sanierung” zu empfehlen: Siehe RÖFIX Wärmedämm-Verbundsysteme.
Bei Rissen in Putzfassaden ist besondere Vorsicht geboten. Am Anfang aller Untersuchungen gerissener Putzfassaden sollte die Fragestellung stehen, ob die vorhandenen Risse einen Mangel darstellen. Nicht jeder Riss ist als bautechnischer Mangel zu bewerten. Es ist zwischen Rissen zu differenzieren, welche primär im verputzten Bauteil entstehen und erst sekundär durch die Putzschale brechen (konstruktionsbedingte Risse) und Rissen, welche ausschliesslich in der Putzschale auftreten (putzbedingte Risse). Bei einigen Rissarten sind beide Ursachen zu berücksichtigen.
Unsere Vorfahren hinterliessen uns kunstvolle Bauwerke, die es uns wert sein müssen, diese zu erhalten. Es soll in unser aller Interesse sein, solche Gebäude instand zu halten und für unsere Nachkommen als Zeugen der Zeit zu erhalten. Die Denkmalpflege nimmt sich solcher Bauwerke an und achtet mit Liebe zum Detail auf die Bewahrung der historisch gewachsenen Substanz, mit der Ablesbarkeit ihrer Alters- und Nutzungsspuren bei gleichzeitiger Minimierung des Instandsetzungs- und Unterhaltaufwandes. Nicht die Rekonstruktion, sondern die Erhaltung der historischen Substanz ist eigentliches Ziel des denkmalpflegerischen Bemühens. RÖFIX bietet dem Denkmalpfleger eine umfassende Palette an historisch nachempfundenen Mörteln und Unterputzen, Oberputzen sowie Anstrichprodukten zur Nachempfindung der historischen Architekturoberflächen.
Der Restaurator, Baumeister oder Sanierfachmann kann zwischen RÖFIX Fertigprodukten, Halbfertigprodukten aus dem RÖFIX Baukastensystem oder den historisch nachempfundenen RÖFIX Bindemitteln wählen.

Wasser: Lebenselexier – Bauwerksfeind Nr.1

Wasser ist die Grundlage allen Lebens und auf der anderen Seite dennoch Wurzel allen Übels. Feuchtigkeit im Bau ist der Schadensverursacher Nr.1. Eine Erhöhung der Mauerwerksfeuchtigkeit um 1% verschlechtert die Wärmedämmung des Mauerwerks um ca. 5% (nasse Kleidung wärmt nicht). Nachstehend die Erläuterung der wichtigsten Wasseraufnahmemechanismen:
1. Kapillar aufsteigende Feuchtigkeit: Die Feuchtigkeit wird durch die Kapillaren, nach oben „gesaugt”. Dies geschieht vornehmlich im Fassadenbereich und im nicht abgedichteten, erdberührenden Bereich.
2. Hygroskopische Feuchtigkeitsaufnahme: Viele der bauschädlichen Salze sind hygroskopisch, d.h. sie haben die Fähigkeit, Feuchtigkeit in Form von Wasserdampf aus der Umgebungsluft aufzunehmen.
3. Drückendes Sicker- und Hangwasser: Steht Wasser an den Aussenwänden im erdberührenden Bereich unter einem (hydrostatischen) Druck, wird dieses auch ohne Kapillarwirkung in die Baustoffe eingebracht.
4. Kapillarkondensation: Wasserdampf kondensiert in Kapillaren bestimmter Grösse bei einer bestimmten relativen Luftfeuchte.
5. Oberflächen-Kondensation: Unter Kondensation versteht man die Abscheidung von Wasserdampf aus der Atmosphäre. Trifft warme Luft auf eine unter der Taupunkttemperatur liegenden Oberfläche, so scheidet sich Wasserdampf an dieser als elementares Wasser aus (Wassertropfen auf der Fensterscheibe im Winter). Gelöste bauschädliche Salze können durch die Wasseraufnahme in das Bauwerk eindringen! Aufgrund dieser unterschiedlicher Möglichkeiten der Wasseraufnahme sind Gebäude vor der Erstellung des Sanierkonzeptes darauf zu untersuchen.
 
 
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